Bluffen lernen

 

Es gibt viele Artikel über den Bluff im Texas Hold’em und darüber, wann es sich lohnt zu versuchen auf diesem Weg zu gewinnen. Jeder Poker-Veteran wird Euch sagen, dass man um ein guter Spieler zu sein während des Spiels an viele Dinge denken muss. In diesem Artikel und den folgenden werden wir von drei wichtigen psychologischen Konzepten sprechen, die den entscheidenden Unterschied zwischen einem Gewinner- oder einem Verlierer-Bluff ausmachen: Tilts, die Hände und das „Lesen“ von Situationen. Mit der richtigen Dosis aus Praxis und Fähigkeit kann man ein erstklassiger Bluffer werden.

 

Wenn Spieler Fehler machen, weil irgendetwas sie emotional aus dem Gleichgewicht bringt, dann sagt man, dass sie sich in einer Tilt-Situation befinden. Ein Beispiel dafür ist, wenn ein Spieler sich mit seinen Karten als der Favorit des Spiels fühlt, aber schließlich aus dem Grund verliert weil der Gegner eine „Wunderkarte“ hat. Dieser Spieler wird somit gefühlsmäßig so verstört, dass er anfängt falsche Entscheidungen zu treffen.

 

Ein anderes Beispiel für einen Auslöser der manchmal Spieler in einen Tilt führt ist ein sehr starker, lästiger oder unhöflicher Gegner. Spieler die sich in einer Tilt-Situation befinden reagieren auf verschiedene Weise, zum Beispiel indem sie hohe Wetten auf schwache Hände abschließen. Es ist wichtig zu erkennen wann einer der Gegner sich in einem Tilt befindet, aber genauso wichtig einen eigenen Tilt zu erkennen. Nur so kann man verstehen lernen und es schaffen, dass die eigenen Gefühle nicht die Oberhand ergreifen.

 

Zugegebenermaßen sind einige Personen anfälliger für einen Tilt als andere. Wenn man glaubt im Tilt zu sein aber man ist sich nicht sicher, dann kann zum Beispiel die Aufstellung eines detaillierten Verzeichnisses der Spielabschnitte helfen. Man sollte auch darauf achten ob man anfängt schwächere Hände zu spielen als normalerweise.

 

Achtet darauf immer mit großer Aufmerksamkeit zu spielen und denkt daran dass Ihr dann viel Geld gewinnen könnt.